Kennt Ihr Mastodon? Nein, nicht der prähistorische Elefant und auch nicht die Heavy-Metal-Band – das dezentrale Netzwerk!

Mastodon funktioniert über unabhängige Instanzen (Server), die von Freiwilligen weltweit betrieben werden. Man wählt einen Server aus und registriert sich – ähnlich wie bei einem E-Mail-Anbieter. Die Adresse folgt dem Format: @benutzername@instanzname.

Kernfunktionen

  • Beiträge heißen „Toots" (klingt anfangs ungewohnt, wie „Tweets" damals auch)
  • Man sieht nur Inhalte von Accounts, denen man folgt
  • Keine algorithmische Feed-Manipulation oder Werbung
  • Keine Datenauswertung für kommerzielle Zwecke

Datenportabilität

Man kann seine Daten herunterladen und zu einer anderen Instanz umziehen, oder sein Konto komplett löschen – anders als bei großen Plattformen, die gelöschte Inhalte oft weiterhin vorhalten.

Das Fediverse

Das verbundene Ökosystem aller Mastodon-Instanzen bildet das „Fediverse". Man kann instanzübergreifend folgen, ohne auf mehreren Servern Konten zu erstellen.

Die Community ist generell freundlich mit reaktionsschneller Moderation. Private Accounts beschränken die Sichtbarkeit auf Follower.

Mehr Infos

joinmastodon.org und instances.social

Ich betreibe muenchen.social und bin erreichbar unter @martinmuc@muenchen.social.

#DeleteTwitter #DeleteFacebook #JoinMastodon